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Anatevka

 

Die Geschichte von Anatevka ist die Geschichte von einem Häuflein Juden, die im Jahre 1905 ihre Heimat verlassen mussten. Nach 70 Jahren Frieden in Europa herrschen zur Zeit mehr als 30 Kriege auf der Welt. Die Zahl der Menschen, die vor Krieg, Konflikten und Verfolgungen fliehen, war noch nie so groß wie heute.

Mehr als 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Menschen verlieren ihre Heimat, Familien werden auseinander gerissen...

 

Kann ein Stück aktueller sein? Darum spielen wir 2019 „Anatevka“!

Tevje, ein gläubiger, frommer und humorvoller Jude, lebt mit seiner Frau und den fünf Töchtern im kleinen russischen Dörfchen Anatevka. Er schlägt sich recht und schlecht als Milchmann durchs Leben. Stets Zwiesprache mit Gott haltend, bemüht er sich, die richtigen Entscheidungen zu treffen und sich in dieser Welt zurechtzufinden. Stark in der Tradition des jüdischen Glaubens und Lebens verwurzelt, versteht Tevje den neuen Zeitgeist nicht mehr. Die Wirren des Revolutionsjahres 1905 überrollen ihn. Anatevka gerät in den Strudel der Pogrome... Für Tevje bricht eine Welt zusammen. Die Familie fällt auseinander, und auf Erlass des Zaren beginnt für die jüdische Gemeinde des Exodus aus Anatevka ins Ungewisse. Nach 1993/94 und 2004 steht Anatevka - das klassische Volksmusical überhaupt - wieder im Sommerspielplan der Waldbühne Ahmsen. Lassen Sie sich von der rührenden Familienchronik, von der hinreißenden Musik, den Tänzen, den live gesungenen Liedern und Chorgesängen begeistern. Faszinierend an diesem Spiel ist die logische Dramaturgie. Komik und Nachdenklichkeit, Lachen und Weinen liegen dicht beieinander.

 

Genießen Sie mit „Anatevka” die einzigartige Atmosphäre der Ahmsener Naturbühne!

 

Basierend auf den Geschichten von Sholem Aleichem

Mit ausdrücklicher Genehmigung von Arnold Perl

 

Buch: Joseph Stein

Musik: Jerry Bock

Gesangstexte: Sheldon Harnick

Deutsch von Rolf Merz und Gerhard Hagen

Produziert für die Bühne in New York von Harold Prince
Original-Bühnenproduktion in New York inszeniert und choreografiert von Jerome Robbins

 

Inszenierung und Gesamtleitung: Bernd Aalken

 

Termine

Mai

Premiere

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Frauenkundgebung
Frauenkundgebung

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August