Von der Ziege im Plumpsklo, geborgten Motorrädern und persönlichen Vorbildern

Klönnachmittag mit Erinnerungen, Dönkes und Anekdoten

 

Zu einem Klönnachmittag für ehemalige und aktive Bühnenmitglieder der frühen Bühnenjahre (das erste Spieljahr war 1949) hatte kürzlich unser Werbeausschuss eingeladen. Während draußen Schnee, Regen und Wind den Wald so ungemütlich wie nur möglich machten, trafen sich im Spielerheim rund 50 Senioren zu einem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen. Viele waren der Einladung gerne gefolgt und freuten sich, das ein oder andere Gesicht von damals wiederzusehen. Ausgelegte Fotoalben wurden mit Freude in Augenschein genommen und erinnerten an alte Zeiten. So konnten viele der historischen Bilder mit Namen versehen werden und regten zum Austausch über die gemeinsamen Erlebnisse an. Höchst interessante Geschichten kamen zutage - vom jüngsten Spieler des ersten Stückes, über Charaktere von Spielleitern, Darstellern und Lehrern, über das Aussuchen der Spielstätte, über fast verpasste Auftritte, über Professionalität und Einfachheit, über Fahrdienste und geliehene Motorräder, über vergessenen Text und hochgeachtete Vorbilder, über Kulissenbau ohne vorhandene Werkzeuge, über das Abschminken mit Wasser aus der Pumpe, über die Freistellung vom Wehrdienst und bereitgestellte Generatoren, über eine braune Aktentasche, über Arbeitseinsätze und grenzenloses Engagement und ganz besonders über Tiere auf und hinter der Bühne und ihre Tücken.

Für uns war es ein Tag mit herrlichen Begegnungen und unendlichen vielen Eindrücken, die nun aufs Papier gebracht werden sollen - fürs Archiv und eine künftige Jubiläumschronik.

Vielen Dank allen Gästen für die vielen interessanten Geschichten!

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